Standort, Hof Tietjen 28865 Lilienthal-Oberende, Deutschland
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Fragen und Antworten

Lust auf blühende Flächen und eine nachhaltig gestaltete lebendige Landschaft für Mensch, Tier und Pflanze?

So beschenken Sie die Natur… Um Blumenwiesen und Blühflächen zu schaffen, ist natürlich auch ein wenig Geld erforderlich. Unsere Paten entrichten einen jährlichen Obolus von 0,30 Euro je Quadratmeter. Privatleute übernehmen hierbei die Patenschaft für mindestens 1.000 Quadratmeter Blühwiese. Firmen und gewerbliche Einrichtungen überreichen unserer Tierwelt ein jährliches Patengeschenk von mindestens 10.000 Quadratmetern. Als Berechnungsgrundlage dient immer das Kalenderjahr.

Das eingenommene Geld erhalten die beteiligten Landwirte. Sie kaufen das Saatgut ein, sie grubbern die Felder vor jeder neuen Aussaat, sie errichten die Bänke und Steininseln, sie entfernen ‚Problemkräuter‘, und – last but not least – stellen sie ihre Grundstücke unseren Bienen als ökologisches Paradies zur Verfügung.

Jeder Blühpate erhält einen “Blühflächen Patenschein” und kann seine Blühfläche auch im Internet präsentieren.

Wie kann man mitmachen? Entweder durch das Ausfüllen dieses Formulars – oder kontaktieren Sie uns direkt per Mail.

Wird das Projekt staatlich gefördert? Um freie Entwicklungsmöglichkeiten zu haben, ist keine Förderung durch Agrarumweltmaßnahmen (AUM) vorgesehen.

Ab welcher Flächengröße kann man mitmachen? Wir möchten Verwaltung und Kosten möglichst gering halten. In der Regel beträgt die Mindestfläche für eine Patenschaft daher 1000m². Eine Patenschaft für kleinere Blühflächen sollte die Ausnahme sein.

Blumenfläche

Wann geht es los? Der Saatzeitpunkt für die Blumenwiesen variiert je nach Standort zwischen Anfang April bis Mitte Juni. Optimal ist ein Zeitpunkt, wo keine Spätfröste mehr zu befürchten sind. Weiterhin ist auch ein optimales Saatfenster wichtig, mit angekündigtem Regen.

Wie wird gesät? Die Saatgut-Mischung wird mit der Sämaschine (bei hochgestellten Säscharen) oder mit einem Streuer ausgebracht. Kleinere Flächen werden mit der Hand ausgesät. So wird auch der Boden optimal behandelt.

Wie wird das Feld nach der Saat gepflegt? Nach der Aussaat findet keine Pflege der Blühflächen mehr statt. Der Sinn des Projektes besteht darin, die Natur sich frei entwickeln zu lassen – ohne menschlichen Eingriff, ohne Düngung, ohne Pflanzenschutzmittel. Allenfalls eine punktuelle Entfernung von “Problemkräutern” ist möglich.

Blühfläche

Darf ich als Pate von meiner Blühfläche Blumen mitnehmen? Selbstverständlich können Sie auf Ihrer Blühfläche Blumen pflücken, um z.B. Eltern, Bekannten oder Freunden eine Freude zu bereiten. Das gängige Maß hierbei ist ein ‚Handstrauß‘. Vorsicht ist aber angebracht: Nicht jedes Insekt teilt Ihre Freude am Pflücken.

Blühwiesen

Kann ich die Blühfläche regelmäßig besuchen? Die Blühflächen sind gut erreichbar. An einigen Wiesen stellen wir Sitzbänke auf, die zum Beobachten einladen. So können Sie Ihrer Paten-Blühfläche jederzeit beim Wachsen zuschauen und die dort angesiedelte Tierwelt beobachten.

Warum liegen die Blühflächen nicht an Hauptverkehrswegen? Unter anderem um Wildunfällen vorzubeugen. Wir haben Flächen gewählt, welche Schutz- und Ruhezonen für Niederwild, Vögel und Insekten bieten. Ein starkes Verkehrsaufkommen würde vor allem schwerfällig fliegende Hummeln, Großkäfer und auch langsam fliegende Schmetterlinge gefährden. Zudem entsteht an viel befahrenen Straßen eine höhere Belastung durch Salze, Herbizide, Mineralölprodukte und andere Emissionen. Das alles wäre für die Tierwelt schädlich.