Was ist der Niedersächsische Weg?

Bauer Claus Tietjen wurde für Niedersächsischen Weg ausgezeichnet

Der Niedersächsische Weg ist eine hervorragende Chance für den Umweltschutz. Vertreter der Landesregierung, der Landwirtschaftskammer und des NABU einigten sich im Mai 2020 auf einen einzigartigen Vertrag. Das Papier stellt eine Zusammenkunft unterschiedlicher Interessenverbände dar, wie es sie in dieser Form noch nie zuvor in Deutschland gab. Der Niedersächsische Weg wird in Zukunft Umwelt und Natur in Niedersachsen besonders gut schützen.

Was tun wir dafür?

Die Blühfläche geht ab sofort den Niedersächsischen Weg. Wir werden mit verschiedenen Maßnahmen zum Gewässerschutz und zum Niedersächsischen Weg beitragen. Wir, bzw. Bauer Claus Tietjen, haben mit diesen Maßnahmen die 1. Auszeichnung in Lilienthal und im Landkreis Osterholz zum Niedersächsischen Weg erhalten. Jetzt können wir konsequent mit Berufskollegen und ähnlichen Initiativen und unseren Blühpaten noch gezielter den Niedersächsischen „Weg bereiten“. Mit Freude sind wir nun #wegbereiter!

Was verändert sich?

Die Vereinbarungen sind vielfältig:

  1. Niedersachsen richtet seine Aufmerksamkeit auf den Biotopverbund. In Zukunft wollen die Verantwortlichen die Vernetzung von Biotopen fördern, wodurch der Biotopverband wachsen soll. Statt Eingriffen von Menschenhand soll sich die Natur wieder frei entfalten.
  1. Die Landwirtschaft soll reformiert werden. Landwirte können sich durch spezielle Angebote fortbilden und gleichzeitig Produktivität und Naturschutz erhöhen. Sie erhalten außerdem staatliche Fördergelder, wenn sie ihre Felder klimaschonend bewirtschaften. Insgesamt soll der ökologische Landbau bis 2030 auf 15 Prozent steigen.
  1. Die Zukunft von Fluss und Bach, Forst und Wald, Wiese und Weide, Blühstreifen und Blühfläche sieht rosig aus. Staat und Land werden sie schützen.
  1. Landwirtschaftliche Betriebe profitieren selbstverständlich auch von den Regelungen. Zwar dürfen sie nicht mehr geschützte Gebiete nutzen, dafür erhalten sie aber eine finanzielle Entschädigung.
  1. Die Verhandlungspartner möchten die Vielfalt der Insekten und die Biodiversität im Allgemeinen maximieren. Schließlich hängen von diesen Faktoren komplexe Wirkungsketten ab, die langfristig auch den Menschen betreffen. Für ihren Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmitteln erhalten Landwirte zukünftig Entschädigungsmittel.

Wer garantiert die Umsetzung vom Niedersächsischen Weg?

Die Vereinbarungen wurden von hochrangigen, niedersächsischen Politikern und Interessenvertretern vertraglich vereinbart. Auf politischer Ebene setzten sich in Niedersachsen die Regierungsparteien CDU und SPD für den Niederländischen Weg ein. Im Landtag verabschieden die Parteien so schnell wie möglich einen entsprechenden Gesetzestext. Dieser dient der Umsetzung des Niedersächsischen Weges.

Wie können Sie sich einbringen?

Damit das Projekt mit Leben gefüllt werden kann, wurde die Initiative #Wegbereiter ins Leben gerufen. Dies ist ein Aufruf, der sich an jeden von Ihnen richtet. Engagieren auch Sie sich für unseren Umweltschutz. Die Initiative geht vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aus. Wer sich für Pflanzen, Tiere und Gewässer einsetzen möchte, der muss bloß seine Teilnahme als #Wegbereiter bestätigen. 

Füllen Sie einfach das Formular aus. Damit bestätigen Sie Ihre Teilnahme. Zeitnah und kostenfrei erhalten sie dann eine offizielle Auszeichnung. Auf der gleichen Website können Sie übrigens auch Fotos Ihrer engagierten Aktionen für den Umweltschutz teilen.

Oder Sie entscheiden sich die Blühfläche zu unterstützen, da wir bereits den Niedersächsischen Weg gehen. Werden Sie noch heute Blühpate. Dann sehen Sie direkt was Ihre Hilfe bewirkt. Oder spenden für eines unserer weiteren Projekte, denn damit stärken Sie die Biodiversität.

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